Johanna und ihr Assistenzhund

Johanna ist 22 Jahre alt und leidet an Depressionen, Angststörungen und an einer sozialen Phobie. Den Grund hierfür sieht sie in einer sehr spannungsgeladenen Kindheit, in der sie sich kaum gewollt gefühlt hat und in der Schule gemobbt wurde. Aufgrund ihrer traumatischen Erfahrungen meidet Johanna Überforderungsmomente und zieht sich immer weiter zurück. Johanna fühlte sich psychisch und physisch extrem überfordert und suchte therapeutische Hilfe. Bei der Therapie kam die Idee zu einem Assistenzhund auf, um ihre wiederkehrenden Dissoziationen, Panikattacken und immer stärker werdenden Isolation entgegen zu wirken. Johanna erklärte ihrem Therapeuten, dass ihre Stimmung und ihre Motivation deutlich steigen, wenn sie auf den Hund von Freunden aufpasst.

Ihr Assistenzhund hilft Johanna die Traumata aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten und ihr Leben wieder selbstständig bewältigen zu können. Dissoziationen werden durch den Hund unterbrochen und Johanna erlebt die Traumatisierung nicht erneut. Auch Panikattacken wird durch einfühlsames Verhalten von ihrem Hund entgegengewirkt. Durch die Bedürfnisse des Assistenzhundes sind mehrmals am Tag Spaziergänge notwendig, die Johanna zur Bewegung anregen und aus ihrer Isolation helfen.

Projektdaten


Förderdatum:
05.2020

Antragsteller:
Johanna

Fördersumme:
750 €

Sonstiges:
Beteiligung an der Ausbildung eines Assistenzhundes