Mit Ihren Spenden geförderte Mensch-Tier-Teams

Bereits vor Gründung der ROSENGARTEN-Stiftung wurden unter Federführung des ROSENGARTEN-Kleintierkrematorium einige wertvolle Projekte unterstützt. Dieses kann und soll aber nur der Anfang sein. Wenn auch Sie interessante Projekte kennen, die eindrucksvoll zeigen, wie Mensch-Tier-Beziehung funktionieren, stellen Sie uns Ihr Projekt kurz vor. Oder Sie entscheiden sich, Stifter zu werden und/oder im Stiftungsbeirat mit zu arbeiten. So können Sie Ihre Vorschläge direkt einreichen und aktiv für das Projekt werben, das Ihnen am Herzen liegt.

Über Assistenzhunde

Assistenzhunde verhelfen Menschen mit Handicap zu einem mobileren und unabhängigeren Leben. Sie werden speziell auf die Bedürfnisse ihres Menschen ausgebildet und sind dadurch wertvolle Helfer im Alltag. Sie steigern nicht nur die Lebensqualität und vermittelt Sicherheit, sondern helfen auch bei der Integration in der Gesellschaft. In der Öffentlichkeit genießen sie einige Sonderrechte, so haben sie beispielsweise Zugang zu Supermärkten, Friseuren oder Ärzten. Die Kosten für einen Assistenzhund werden aktuell nicht von den Krankenkassen übernommen und müssen von den Betroffenen selbst getragen werden.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten bei welchen Krankheitsbildern Assistenzhunde helfen können, erfahren Sie hier mehr.

Aktuelles

ROSENGARTEN-Stiftung - Imagefilm - Wir helfen Tieren, Menschen zu helfen

| Rosengarten-Stiftung

Die ROSENGARTEN-Stiftung ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen mit einem Handicap bei der Anschaffung eines...

ROSENGARTEN-Sterne - Ostern Gedenkaktion 2021

| News

Liebe Tierhalter, Freunde und Familien,

es ist soweit, wir möchten Euch das Ergebnis unserer Spendenaktion präsentieren. Wir hoffen, dass Ihr die...

Spendenarmband - Gemeinsam für Mensch und Tier

| News

Liebe Tierhalter, liebe Community, die ROSENGARTEN-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit einem Handicap bei der Anschaffung eines...

Voraussetzung für die Anschaffung

Ein Hund ist eine Anschaffung für einen gesamten Lebensabschnitt, besonders wenn es sich dabei um einen Assistenzhund handelt. Bei einer Lebenserwartung von 10 – 17 Jahren (je nach Rasse) müssen Sie bereit sein, 24 Stunden an 7 Tagen die Woche mit diesem Tier verbringen zu wollen. Die folgenden neun Voraussetzungen haben wir für dich hier näher beschrieben.

  1. Ein Hund muss auch Hund sein dürfen
  2. Diese Kosten kommen nach der Ausbildung des Hundes auf Sie zu
  3. Der Hund zieht ein, so bereiten Sie sich vor
  4. Ein geeigneter Schlaf- und Futterplatz für den Hund
  5. So bereiten Sie sich auf einen Notfall vor
  6. Versicherungen für den Hund und Hundesteuer
  7. Der Hund ist da, darauf ist bei der Begrüßung zu achten
  8. Achten Sie auch auf sich
  9. Der Assistenzhund ist immer an Ihrer Seite

Für Stifter und alle, denen Mensch-Tier-Beziehungen am Herzen liegen.

Finanzierungsmöglichkeiten Assistenzhund

Staatliche Förderung finden

Für einen gut ausgebildeten Assistenzhund entstehen im Schnitt Kosten in Höhe von ca. 20.000 – 30.000€. Diese Kosten verteilen sich auf die Anschaffung, Reise- und Verpflegungskosten und das Training selbst. Durch Eigenleistungen können Kosten eingespart, aber nicht gänzlich vermieden werden. Entscheidet man sich für den Weg Selbstausbildung, können hier viele Kosten eingespart werden, dies ist aber nicht in jedem Fall möglich und ist zudem personenabhängig.
In Deutschland besteht kein gesetzlicher Anspruch auf einen Assistenzhunde, mit Ausnahme des Blindenführhundes. Daher werden von den gesetzlichen Krankenkassen auch keine Kosten übernommen. Jedoch können im Einzelfall auch Behörden wie das Sozialamt zur finanziellen Unterstützung herangezogen werden. Auch die Agentur für Arbeit übernimmt in speziellen Situationen einen Teilbetrag der Kosten für einen Assistenzhund, wenn der Betroffene nur so seiner Arbeit weiter nachgehen kann. Je nach Einzelfall wird die Anschaffung eines PTBS-Assistenzhunds eventuell mit einer Teilförderung durch das Opferentschädigungsgesetz (OEG) unterstützt. Beratungsstellen wie der Weiße Ring helfen bei der Antragstellung.
Laut Sozialgesetzbuch besteht für Menschen mit Handicap zusätzlich ein Rechtsanspruch auf das sogenannte „persönliches Budget“. Ansprechpartner können dabei je nach Anliegen sowohl die Rentenversicherung oder Pflegekassen als auch die Sozial- und Jugendhilfe sein.
Bei allen behördlichen Anträgen ist allerdings ein langer Atem gefragt und der Prozess der Finanzierung kostet Kraft und Nerven. Darauf sollte man vorbereitet sein und während dieses Vorgehens auf sich selbst Acht geben. Zusätzlich kann die EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) helfend zur Seite stehen.

Spendenaufrufe und Stiftungen

Es gibt viele seriöse Stiftungen wie unsere in Deutschland, die Sie bei der Finanzierung Ihres Assistenzhundes unterstützen möchten. Es lohnt sich, mehrere Stiftungen gleichzeitig anzuschreiben, da oft nicht die gesamte Summe gespendet werden kann. Bevor Sie dies tun, arbeiten Sie unbedingt einen standfesten Finanzierungsplan aus: Was kostet die Anschaffung Ihres Assistenzhundes, wo haben Sie bereits Hilfe beantragt, wie viel Geld haben Sie schon zusammen, etc. Auch Spenden von Einzelpersonen, egal über welchen Betrag, sollten Sie hier erwähnen.
Im Internet gibt es unzählige Möglichkeiten online Spenden zu sammeln. Auf Plattformen wie „Aktion Deutschland hilft“, „Leetchi“, „Fundraisingbox“, „Gofundme“ oder „Spendenseite“ können Sie hunderte Menschen auf Ihr persönliches Anliegen aufmerksam machen. Aber auch über die sozialen Medien, wie beispielsweise Facebook, kann man mit wenig Aufwand viele Menschen erreichen.
Damit Ihr Aufruf seriös wirkt und an die Empathie der Menschen appelliert, sollten Sie Ihre Situation möglichst detailliert schildern und auch Bilder zur Verfügung stellen.
Online ist die Art der Spendensammlung immer überregional, sie können aber auch ganz nah an Ihrem Wohnort tätig werden – dort, wo die Menschen Sie kennen: Beispielsweise durch eine Anzeige in der lokalen Tageszeitung oder durch selbst gedruckte Flyer. Auch Aufrufe am schwarzen Brett im Supermarkt, in der Bibliothek oder an anderen öffentlichen Orten sind möglich.
Ratsam ist es, für die Einnahme von Spendengeldern ein neues Bankkonto zu eröffnen. Es könnte sonst passieren, dass diese Gelder als Einnahmen verbucht werden und Ihnen bei Sozialhilfe oder Steuern Probleme machen.

Ablauf der Ausbildung

Eine passende Ausbildungsstätte finden

Nicht jeder Hundetrainer kann automatisch auch einen Assistenzhund ausbilden. Es gibt eine zusätzliche Qualifizierung zum Assistenzhundetrainer, die als eine Art Spezialisierung im Bereich der Hundetrainer zu verstehen ist. Die Vielschichtigkeit dieser Ausbildung erfordert nicht nur Kenntnisse über Anatomie und Verhalten des Hundes, sondern auch pädagogische und kommunikatives Gespür für den Umgang mit Menschen mit einem Handicap. Eine gute Ausbildungsstätte erkennen Sie demnach vor allem an der staatlich zertifizierten Ausbildung des Trainers. Und natürlich an Ihrem Bauchgefühl: Damit der Hund ganz speziell auf Ihre Bedürfnisse trainiert werden kann, müssen Sie möglicherweise über einige emotionale Momente in Ihrem Leben sprechen – dabei ist Vertrauen die Basis für eine gute Zusammenarbeit.
Einige Assistenzhundetrainer haben sich in Verbänden zusammengeschlossen. Die Dachverbände Assistance Dogs Europe (ADEu) und Assistance Dogs International (ADI) haben weltweite Standards in der Ausbildung für Assistenzhunde festgelegt. Auf Wunsch lassen wir Ihnen gerne eine Liste der jeweiligen Ausbildungsstätten in Deutschland zukommen. Aber auch frei agierende Ausbildungsstätten könnten für Sie die richtige Wahl sein. So spielt beispielsweise die Entfernung zu Ihrem Wohnort eine tragende Rolle um Fahrtkosten und Zeitaufwand so gering wie möglich zu halten.

Auswahl eines geeigneten Welpen

In der Regel sucht die Ausbildungsstätte den Welpen aus, da je nach Einsatzgebiet auf bestimmte Kriterien zu achten ist. So muss beispielsweise ein Welpe, der ein Diabeteswarnhund werden soll, mit einer stark ausgeprägten Sensibilität geboren werden. Es ist nicht möglich, einem Hund diese Fähigkeit später noch anzutrainieren. Bereits Welpen mit knapp 3 Wochen zeigen diese Warnfähigkeit. Auch das Wesen des Welpen muss für den besonderen Beruf als Assistenzhund passen. Er sollte ausgeglichenen, lernwillig, freundlich und durchsetzungsstark sein. Ein unkontrollierbarer Jagdtrieb oder ein aggressives Verhalten machen die Ausbildung zum Assistenzhund unmöglich. Manchmal spielt auch die Rasse eine besondere Rolle.
Grundsätzlich kann jede Hunderasse zu einem Assistenzhund ausgebildet werden, doch eignen sich einige Rassen eher als andere. Der Hund muss physisch in der Lage sein, Unterstützung leisten zu können. Je nach Einsatzbereich des Hundes sind eine gute körperliche Belastbarkeit und eine mittlere Größe daher oft Voraussetzung.  Häufig gewählte Rassen sind Golden Retriever, Labrador, Collie, Australian Shepherds oder Pudel.
Wenn Sie selbst auf der Suche nach einem seriösen Züchter sind, achten Sie darauf, dass er Mitglied im Zuchtverein des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH). Auch hier spielt die Entfernung zu Ihrem Wohnort eine große Rolle, da Sie ihn vor dem Kauf des Welpen besuchen können sollten. Dort sollten Sie das Muttertier sehen dürfen und auch Einsicht in die Papiere des Hundes erhalten. Ratsam ist es auch, vorab Preise zu vergleichen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was ein angemessener Preis für einen Welpen ist.

Die Ausbildung zum Assistenzhund

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Ausbildungswegen: Die sogenannte Fremdausbildung und die Selbstausbildung. Der erfolgreiche Abschluss der beider Ausbildungsoptionen führt über eine schriftliche und praktische Prüfung.

Selbstausbildung – Aktive Teilnahme am Assistenzhundetraining

Die Selbstausbildung eignet sich für Menschen mit Handicap, die fit genug sind, nicht nur einen Welpen zu erziehen, sondern auch den Hund mit liebevoller Konsequenz tagtäglich beim Assistenzhundetraining zu begleiten. Vor der Anschaffung eines Welpen sollten Sie unbedingt Kontakt mit Ihrer gewünschten Ausbildungsstätte aufnehmen. Bei der Selbstausbildung eines Welpen spricht man von ca. 2 Jahren Ausbildungszeit, da im Welpenalter vor allem die Sozialisierung im Vordergrund steht – ganz, wie bei einem „normalen“ Hund auch.
Möglich ist es in manchen Fällen auch, seinen bereits vorhandenen Hund zum Assistenzhund ausbilden zu lassen. Auch hierbei berät Sie Ihr Assistenzhundetrainer. Die Ausbildungszeit kann sich in diesem Fall auf ca. 10 Monate verkürzen. Diese Form der Ausbildung ist mit geringeren Kosten, dafür aber mit einem höheren Zeitaufwand für den Hundehalter bzw. die Person mit Handicap verbunden.

Fremdausbildung – Sie erhalten einen fertig ausgebildeten Assistenzhund

Wie der Name schon sagt, absolviert der angehende Assistenzhund seine Ausbildung bei der Fremdausbildung nicht bei Ihnen, sondern beim Trainer selbst. Sie lernen den Hund trotzdem vorab schon kennen, damit Ihre speziellen Bedürfnisse bei der Ausbildung berücksichtigt werden können. Die Phase der Sozialisierung wird oft von Patenfamilien übernommen, bei denen der Welpe seine ersten 12 Lebensmonate verbringt. Bereits in diesem jungen Alter wird der Hund spielerisch an seine neuen Aufgaben herangeführt und vom Trainer betreut. Erst danach beginnt, wie bei der Selbstausbildung auch, die ca. einjährige intensive Phase der Ausbildung zum Assistenzhund. Diese Form der Ausbildung ist mit höheren Kosten, dafür aber mit einem geringeren Zeitaufwand für den Hundehalter bzw. die Person mit Handicap verbunden.

Bei beiden Ausbildungsformen werden Sie und der Hund auch nach der Ausbildung noch von Ihrem Trainer betreut und auf Wunsch immer wieder nachgeschult. So haben Sie ein Leben lang einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite – auf vier und zwei Beinen.