Voraussetzung für die Anschaffung

Ein Hund ist eine Anschaffung für einen gesamten Lebensabschnitt, besonders wenn es sich dabei um einen Assistenzhund handelt. Bei einer Lebenserwartung von 10 – 17 Jahren (je nach Rasse) müssen Sie bereit sein, 24 Stunden an 7 Tagen die Woche mit diesem Tier verbringen zu wollen.

Ein Hund muss auch Hund sein dürfen

Auch ein Assistenzhund brauch mal eine Pause. Momente, in denen er einfach nur Hund sein darf, gehören genauso zu seinem Leben wie die tägliche Arbeit. Sie müssen also körperlich und mental in der Lage sein, Verantwortung für den Hund zu übernehmen. Dinge wie Hinterlassenschaften aufsammeln, spielen und Kontakt zu anderen Hunden fördern werden Ihren Tagesablauf bestimmen wie bei jedem anderen Hundehalter auch.

Diese Kosten kommen nach der Ausbildung des Hundes auf Sie zu

Ist die Finanzierung des Hundes gesichert, ist es mit den Kosten leider noch nicht vorbei. Tierarztrechnungen, Hundefutter und die ein oder andere Anschaffung, wie Leinen oder Halsbänder müssen ein Hundeleben lang finanziert werden können.

Der Hund zieht ein, so bereiten Sie sich vor

Bevor der ausgebildete Assistenzhund bei Ihnen einzieht, gilt es dann noch einige Vorbereitungen zu treffen.

Ein geeigneter Schlaf- und Futterplatz für den Hund

Zuallererst möchte Ihr neuer vierbeinige Partner natürlich einen geeigneten Schlaf- und Ruheplatz haben. Selbst wenn Sie sich dafür entscheiden, dass der Hund mit Ihnen im Bett schlafen soll, benötigt er einen passenden Hundekorb als Rückzugsort. Auch ein fester Platz für Futter- und Wassernapf ist ratsam.

So bereiten Sie sich auf einen Notfall vor

Für den Fall, dass Ihr Hund mal schnelle Hilfe benötigt, können Sie sich auch schon über Tierärzte und Tierkliniken in Ihrem Umfeld informieren und die Notfalltelefonnummern abspeichern.

Versicherungen für den Hund und Hundesteuer

Bei der Anmeldung Ihres Hundes bei der Steuer oder bei der Suche nach einer geeigneten Tierkrankenversicherung unterstützt Sie Ihr Assistenzhundetrainer bereits während der Ausbildung.

Der Hund ist da, darauf ist bei der Begrüßung zu achten

Der Tag des Einzugs Ihres Hundes ist mit vielen Emotionen verbunden. Bereiten Sie sich mental darauf vor und nehmen Sie sich und dem Hund Zeit fürs Kennenlernen. Familienmitglieder oder Freunde, die den Hund auch begrüßen möchten, sollten nicht alle auf einmal dabei sein.

Achten Sie auch auf sich

Auch Ihre Spender und Förderer freuen sich über Rückmeldungen, sowohl während er Ausbildungszeit als auch noch nach dem Einzug. Auch dies kann hin und wieder an den Kräften zerren. Geben Sie dabei gut auf sich Acht und übernehmen Sie sich nicht.

Der Assistenzhund ist immer an Ihrer Seite

Ein Assistenzhund ist eine tägliche Stütze für Sie, doch er verhindert nicht, dass es vielleicht mal Rückschläge geben wird. Aber er ist immer an Ihrer Seite, um Ihnen auch in solchen Momenten beizustehen.