Felix und sein Assistenzhund

Felix ist 6 Jahre alt und leidet am posttraumatischen Belastungssyndrom, weil er im Alter von 3 Jahren im Kindergarten psychisch, körperlich und sexuell missbraucht wurde. Er hat Probleme seinen Alltag zu meistern. Phasenweise hat Felix panische Angst das Haus zu verlassen, alleine zu bleiben oder sich selbstständig im Haus zu bewegen. Er betritt das Obergeschoss nur in Begleitung und geht selbst zuhause nicht alleine auf die Toilette. Zudem leidet er an Schlafstörungen und Alpträumen. Das alles schränkt ihn und auch seine Familie im Alltag sehr ein. Felix befindet sich in kinderpsychologischer Behandlung, aber um ihm langfristig zu helfen, soll ihn ein PTBS-Assistenzhund unterstützen.

Der Hund hilft ihm seinen Alltag selbstständiger zu bewältigen. Ein PTBS-Assistenzhund kann vielfältige Aufgaben übernehmen. Er kann merken, wenn Felix „triggert“ und ihn dann beruhigen, außerdem kann er ihn aus Alpträumen wecken. Der Hund begleitet Felix überall hin und nimmt ihm die Angst, so kann er beispielweise in Räume (wie Toiletten) vorgeschickt werden und signalisieren, dass alles in Ordnung ist. Ein PTBS-Assistenzhund gibt Felix Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und vor allem Lebensfreude zurück.

Projektdaten


Förderdatum:
08.2020

Antragsteller:
Anonymität gewünscht

Fördersumme:
1.000 €

Sonstiges:
Beteiligung an der Ausbildung eines Assistenzhundes