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Warum wird man Pate für einen Hund?

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Oder: Und wie wir Murphy für die Idee begeistern konnten.

Mein Verlobter und ich sind Hundehalter aus Leidenschaft. Und mit unserem Dalmatiner Murphy durchaus gut ausgelastet. Bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit für die ROSENGARTEN-Stiftung durften wir aber einen Hund kennenlernen, der unsere Sicht auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier völlig verändert hat. Die kleine Labrador Retriever Hündin Lilly war anfangs ein normaler, quirliger Welpe, der durch die liebevolle Arbeit der Akademie für Assistenzhunde (kurz: AfA) zu einem vorbildlichen Assistenzhund heranwuchs. Wir haben in dieser Zeit viel über die trinomische Ausbildung der Hunde gelernt und Familien besucht, für die diese Hunde eine extrem große Lebensbereicherung geworden sind. Durch die Trainerin Kati Zimmermann haben wir viele Eindrücke gewinnen können und waren nicht nur fasziniert von der Leistung der Tiere, sondern unser Ehrgeiz wurde geweckt: Wir wollten auch helfen! Nicht als Vertreter der Stiftung, sondern wir als Privatpersonen, Emanuel und Svenja.

Im Familienrat haben wir lange über die Idee diskutiert. Vor allem unser 3-jähriger Rüde saß dabei immer mit einer tiefen Sorgenfalte auf der Stirn am Tisch. Hatten wir genug Zeit für diese Aufgabe? Trauten wir uns diese spezielle Erziehung zu 100% zu? War der Platz in unserem Haus ausreichend? Die Antwort war einfach: Ja! Ja, wir schaffen das. Also haben wir uns als Patenfamilie für die AfA in Schleswig-Holstein beworben und wurden nach einer Überprüfung direkt aufgenommen.

Und plötzlich stand fest: Ende März zieht ein Welpe bei uns ein!

Ein Welpe. Ein nicht stubenreiner, nicht erzogener, kleiner Welpe. Unser Dalmatiner war fassungslos. Das konnte doch wohl nicht unser ernst sein?! Wo sollte dieser neue Hund denn überhaupt schlafen?

Da hatte Murphy uns auf einen wichtigen Punkt gebracht: Wir brauchten einen größeren Hundeplatz! Meine innere Tine Wittler bestand dann aber auch auf etwas extrem Schickes, was unser Wohnzimmer zusätzlich aufwertete. Und der innere Tim Taylor meines Verlobten war der Überzeugung, dass nur etwas Selbstgebautes wirklich Qualität besäße. Also haben wir ein XXL Hundeschlafsofa über Eck selbst gebaut. Es ist RIESIG. Sogar größer als unser eigenes Sofa. Nunja, ich würde sagen, wenn wir was machen, dann richtig. Murphy war auch begeistert. Dachte er doch, es sei alles nur für ihn...

Kommentare

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Anja Rodemeyer 11.05.2018, 23:43

Huhu ... ich bin die Mama von Tim . Wir sind glücklich, dass wir Lilly als Assistenzhund bekommen .


Erst , ab wo wir den Hund zugesagt bekommen haben , wussten wir erst , wie schwierig diese ganze Thematik ist


Ich finde es klasse , das ihr diese tolle Aufgabe übernimmt und damit vielleicht diese Thematik viel mehr an die Öffentlichkeit bringt damit noch mehr Menschen , mit Einschränkungen , jeglicher Art die Chance zu so dieser genialen Lebenserweiterung haben .


Toller Bericht , kann es mir bildlich vorstellen , wie die Post abgeht ????????


 
Anja Rodemeyer 11.05.2018, 23:43

Huhu ... ich bin die Mama von Tim . Wir sind glücklich, dass wir Lilly als Assistenzhund bekommen .


Erst , ab wo wir den Hund zugesagt bekommen haben , wussten wir erst , wie schwierig diese ganze Thematik ist


Ich finde es klasse , das ihr diese tolle Aufgabe übernimmt und damit vielleicht diese Thematik viel mehr an die Öffentlichkeit bringt damit noch mehr Menschen , mit Einschränkungen , jeglicher Art die Chance zu so dieser genialen Lebenserweiterung haben .


Toller Bericht , kann es mir bildlich vorstellen , wie die Post abgeht ????????


 
Beck 11.05.2018, 13:19

Toll erzählt und geschrieben .