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Die Vorbereitungen laufen.

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Mit dem Bau des Hundesofas alleine war es natürlich nicht getan. Der Zaun in unserem Garten wurde Welpen sicher gemacht, die Treppe im Flur abgesichert, das Büro umgeräumt damit die Hunde genug Platz haben und wir haben unser Arbeitszimmer renoviert, damit wir hin und wieder auch die Möglichkeit haben von Zuhause aus zu arbeiten, falls es der Ablauf der Hundeausbildung erfordert. Wir waren so beschäftigt, dass an Vorfreude gar nicht zu denken war. Das wirklich ein Welpe bei uns einziehen sollte schien noch so unwirklich.

Wir wussten zwar, dass der Welpe auch ein Labrador Retriever sein wird und dass die Kleine Lia heißt, aber richtig begreifen konnten wir das noch nicht. Was wir allerdings sehr wohl begriffen, war die ewig lange Liste an Kommandos und Regeln, die wir und der Welpe erfüllen mussten. Worauf hatten wir uns da nur eingelassen?

„An mindestens 4 Tagen die Woche sollte der Hund etwas Neues sehen bzw. bereits gewonnene Eindrücke festigen können oder am grundgehorsam gearbeitet werden. Damit der junge Hund nicht überfordert wird und alle Eindrücke und Lektionen verarbeiten kann, müssen die Patenfamilien an den Schulungen Teilnehmen um zu erkennen wann der Hund überfordert ist.“

Soweit so gut. Und wer erkennt meine Überforderung? Mir wurde ganz schwindelig.

In einem Trainingstagebuch sollen wir später die Fortschritte des Welpen festhalten. Als Beispiel stand dort: „26.2 Fahrt mit der S-Bahn, leichte Stresssignale (hecheln), Wiederholung der Übung 1x in der Woche“ Mir wurde schlecht. Zur Erklärung: ich bin ein geborenes Stadtkind. Aus dem Ruhrpott nach dem Abitur ab nach Hamburg – Städte waren meine Heimat. Für die Arbeit beim ROSENGARTEN-Kleintierkrematorium zog ich dann in das verschlafene 4.500 Seelendorf Badbergen. Wie sollte ich in diesem Kuhdorf eine S-Bahn für den Hund auftreiben??? Ich war mir nicht mal sicher, ob es hier neben dem Schulbus überhaupt öffentliche Verkehrsmittel gab. Die Überforderung setzte bereits langsam ein.

Dann kam das Paket von Kati Zimmermann an. Geschirr, Leine, Decke, Spielzeug – alles für Lia und alles war so WINZIG. Im Vergleich zu Murphy schien Lia Zwergengröße zu haben. Da wurde uns plötzlich klar, dass wir einen Welpen bekommen! Und dass wir das als Familie schon alles irgendwie meistern werden. Und die Vorfreude war riesig.

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