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Glanz und Schmutz – Ein Wochenende in Berlin

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Ein dienstreiches Wochenende gab es Anfang Oktober. Svenja und Murphy waren zu Gast in Heidelberg, wo Svenja einen Vortrag für den Verband medizinischer Fachberufe halten durfte. Gleichzeitig fand in Berlin der Kongress der Deutschen veterinärmedizinischen Gesellschaft statt. Das war das Ziel von Lia und mir. Da sie mittlerweile das Autofahren nicht mehr stressig findet, sondern im Gegenteil hervorragend entspannen kann, wenn sie auf diesem Weg reist, war es eine gute Anreise. Das einzige Problem waren gewisse Gerüche, die sich von Ihrer Rückseite aus auf dem Weg ins Wageninnere gemacht haben. Das passiert den Besten. Schön ist aber anders. Nachdem wir unterwegs noch den Messeaufbau für eine Veranstaltung in Rostock erledigt hatten, kamen wir am Abend in Berlin an. Einen ausgiebigen Spaziergang später, war für sie Nachtruhe angesagt. So modern und gepflegt das Hotel war, so gegenteilig war die nähere Umgebung. Müll und alte Möbel lagen an den Gehwegen herum. Für Lias Nase sicher sehr spannend aber sonst nicht wirklich schön. Sollten unter unseren Lesern Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung sein, könnten sie sich der Gehwegpflege in Teilen von Neu Kölln widmen. Die tätige Mithilfe der entsprechenden Anwohner ist aber sicher herzlich willkommen. Glasflaschen nicht auf die Straßen zu werfen, wäre ein guter Anfang.
Der Kontrast zu den Funden des Vorabends bekamen wir im Veranstaltungshotel zu sehen. Es bildet einen sehr würdigen Rahmen für die Tierarztveranstaltung der DVG. Zusammen mit 2000 Tierärzten und vielen Mitausstellern war es eine sehr gute Veranstaltung. Lia war mit ihrer AFA – Kenndecke unterwegs und zog viele neugierige Blicke auf sich. So bekamen wir auf unseren Runden durch die Industrieausstellung viel Gelegenheit über die Ausbildung zum Assistenzhund zu sprechen. Die Informationen zur Stiftungsarbeit und die Einladung sich diesen Blog anzusehen konnten wir auch reichlich verteilen. Man merkt auch bei diesen Gelegenheiten, dass es sehr wenige Menschen gibt, die sich etwas unter dem Sammelbegriff Assistenzhund etwas vorstellen können. Das war Grund genug bei der Veranstaltungsleitung anzufragen, ob wir im nächsten Jahr für die Stiftung einen eigenen Stand bekommen können. Die ersten Gespräche dazu waren vielversprechend. Am Montag werden wir die nötigen Anfragen per Mail versenden. Vielleicht kann Lia dann noch einmal mitkommen. Dieses Mal hat sie ihre Sache sehr gut gemacht und auch tierische Freundschaften geschlossen. Von daher bietet sich ein weiteres Gastspiel in Berlin an.
Berlin konnte sich dann aber auch noch von seinen schöneren Seiten zeigen. Zusammen mit unseren Freunden von VetVital ging es noch in ein richtig gutes italienisches Restaurant in Mitte. Auch hier war Lia perfekt. Sie machte es sich unterm Tisch bequem und schlief. Auch Neu Kölln konnte am Tag danach mit dem Körner Park punkten. Auch wenn Hunde nicht gewünscht waren, konnten wir ein paar schöne Runden drehen. Das Schild mit dem Hundeverbot haben wir aber auch erst gesehen, als wir wieder zurückgegangen sind. Wir machen ja nicht Verbotenes. Zwei Engel in Berlin.

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